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Hier finden Sie die aktuellen News zur Kristall-Therme:
Der Brand auf Youtube!
Nordbayerischer Kurier vom 08.11.2012 und 10.11.2012:
BAMBERG. Was keiner hätte glauben können, es zeichnet sich eine Einigung an Frankens wirrster Baustelle ab. Vor dem Oberlandesgericht Bamberg einigten sich Badbetreiber Heinz Steinhart und die Gemeinde Fichtelberg, die Versicherungssumme zu teilen.
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Es wird die große Abrechnung: Gemeinde und Badbetreiber rechnen sich gegenseitig vor, was sie in die abgebrannte Therme gesteckt haben. Investitionen, Gewinne, Pacht, alles wird einbezogen. Danach wird aufgerechnet. Die Versicherungssumme, wenn sie denn gezahlt wird, würde nach dieser Abrechnungsmethode geteilt. Steinhart kommentierte dem Kurier gegenüber die Verhandlung nicht. Der Streit könnte weitergehen. Steinharts Angaben liegen zwischen 8,6 und 12 Millionen DM, was er in die Therme gesteckt haben will.
Trotzdem keine Zusammenarbeit mehr
Bürgermeister José Ricardo Castro-Riemenschneider zeigte sich zufrieden mit dem Stand der Verhandlungen. „Sehr zufrieden“, sagt er. Gleichzeitig machte er deutlich, dass er daran festhalten werde: „Es gibt keine Zusammenarbeit mehr mit Steinhart.“
Es war die Frage des Vorsitzenden Richters Leonhard Riegel: Können sich die Parteien vorstellen, aufeiander zuzugehen. „Das könnten wir uns vorstellen“, sagt der Anwalt von Steinhart, Ernesto Loh.
Ob der Vergleich zustande kommt, steht allerdings noch in den Sternen. Das kommt auf alle Partner an.
FICHTELBERG10.11.2012 11:50 Uhr
Steinhart verspricht „Überraschung“
Von Otto Lapp
FICHTELBERG. Neue Wendung im Streit um die abgebrannte Therme in Fichtelberg: eine „Überraschung“ von Badbetreiber Heinz Steinhart. Er überlegt, den Betrag, den die Gemeinde von ihm verlangt, zu zahlen und dann auf „seinem“ Grundstück ein Bad zu bauen. Zu spät, sagt der Anwalt der Gemeinde.
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Gerade drei Tage ist es her, dass der Berufungsprozess am Bamberger Oberlandesgericht (OLG) begonnen hat. Badbetreiber Heinz Steinhart (69) soll der Gemeinde Fichtelberg knapp eine Million Euro schulden, unter anderem für entgangene Pacht. Dagegen hatte er Berufung eingelegt. Allerdings droht jetzt ein langer Prozess.
Steinhart will alles einhalten
Deshalb „erwäge ich im Moment, den strittigen Betrag auf den Tisch zu legen“, sagt Steinhart. Dazu sei er „in der Lage“. So will er „den Eintrag ins Grundbuch erzwingen“. Den Vertrag werde er „buchstabengetreu einhalten und so schnell wie möglich die Therme wieder aufbauen“. Mit dem Eintrag ins Grundbuch wäre er „die Gemeinde los“: Auch die 25-jährige Betriebspflicht mit allem Drum und Dran, inklusive Schulschwimmen, werde er einhalten. Außerdem stehen ihm mit dem Grundbucheintrag die Millionen der Versicherung zu, wenn sie zahlt.
Nach Meinung von Helmut Schmitz, dem Anwalt der Gemeinde, habe Steinhart schon längst seine Wahl getroffen – nämlich gegen die Millionen der Versicherung. Weil Steinhart sein Geld zurückhaben wollte, das er für das Bad ausgegeben hat. Zwei Mal forderte er das bereits. Das erste Mal im Juni: Da forderte sein Anwalt die Gemeinde auf, ihm den Kaufpreis und die Darlehenszahlung für die abgebrannte Therme in Höhe von 1,73 Millionen Euro zurückzuzahlen. Das zweite Mal im August, wieder in einem Schreiben.
Ortsverein kämpft für Bürgerentscheid
Indessen laufen die Vorbereitungen für einen Bürgerentscheid. Jürgen Köferl, CSU-Chef des Ortsvereins in Fichtelberg, hält diesen jetzt für „noch notwendiger“. Er kämpfe aber nicht für Steinhart, sondern für Fichtelberg. Aber ohne Steinhart befürchtet er ein viel zu kleines „Pseudobad“.
Quelle: Nordbayerischer Kurier

Bild: Norbayerischer Kurier, Harbach

Von Andreas Gewinner (NBK vom 21.07.2016)

Fichtelberg/Stein. Heinz Steinhart ist tot. Der Fichtelberger Thermenbetreiber starb nach schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren. Was das für den Wiederaufbau der vor vier Jahren abgebrannten Therme in Fichtelberg bedeutet, ist völlig offen.

Nach Informationen des Kuriers starb Steinhart bereits am 5. Juli. Trauerfeier und Beerdigung haben demnach seinem Wunsch gemäß in aller Stille stattgefunden. Von seinem Unternehmen, der Kristall AG in Stein, war bis zur Stunde keine offizielle Bestätigung zu bekommen. Eine Bitte um Rückruf blieb bislang unbeantwortet.

Dass Steinhart seit längerem krank war - Bauchspeicheldrüsenkrebs - war bekannt. Vor rund drei Monaten hatte er selbst gegenüber dem Kurier bekannt, dass er nicht dauerhaft kuriert war und die Krankheit zurückgekehrt war. Steinhart sagte aber auch, dass es ihm ein persönliches Anliegen sei, den Wiederaufbau der Therme in Fichtelberg noch zu erleben: "Ich will all die Lügen strafen, die mich kritisiert haben in Fichtelberg", sagte Steinhart damals. Dem war ein jahrelanger gerichtlicher Streit mit der Gemeinde vorausgegangen, in dem Steinhart teils verloren (ausstehende Zahlungen an die Gemeinde) teils gewonnen hatte (Kündigung der Verträge mit Steinhart durch die Gemeinde).

Steinhart war vor 16 Jahren nach Fichtelberg gekommen

Einen seiner letzten öffentlichen Auftritte hatte Steinhart vor genau drei Monaten, am 22. April 2016, in Kochel am See, beim Richtfest für seine dortige Trimini-Therme. Offiziell hatte er sich da schon aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, er war zuletzt Aufsichtsratsvorsitzender der von ihm gegründeten Kristall-Gruppe, die in ganz Deutschland ein Dutzend Thermen betreibt. Vorstandsvorsitzender war zuletzt Steinharts rechte Hand Gerd Bittermann. Bittermann war zuletzt auch Hauptansprechpartner für Vertreter der Gemeinde, wenn es um den Wiederaufbau in Fichtelberg ging. Schon vor über einem Jahr hatte Steinhart seinen Sohn Alexander Eloy im Gemeinderat in Fichtelberg als seinen designierten Nachfolger vorgestellt.

Steinhart war vor 16 Jahren nach Fichtelberg gekommen, als die Gemeinde unter Bürgermeister José-Ricardo Castro Riemenschneider eine Lösung für den Betrieb ihres in die Jahre gekommenen defizitären Hallenbades suchte. Steinhart eilte der Ruf voraus, als einer der ganz wenigen Privatleute erfolgreich Thermen und Schwimmbäder betreiben zu können, sein Flaggschiff war damals das Palm Beach in Stein. Für zwölf Millionen Mark baute Steinhart das alte Fichtelberger Ozonhallenbad zur Therme aus, vier Millionen Mark steuerte damals die Gemeinde bei. Steinhart erhielt ein Vorkaufsrecht für die Anlage nach einer Frist von bestimmten Jahren, die Zahlen dafür waren als Pacht deklariert. Um diese Zahlungen entbrannte vor einigen Jahren ein Streit zwischen Steinhart und der Gemeinde.

Streit, Zank, Auseinandersetzungen ums Hausrecht

Mitten in den Gerichtsauseinandersetzungen brannte im Mai 2012 die Therme nieder. Die folgenden Jahre waren durch Streit und Zank bestimmt, um Auseinandersetzungen ums Hausrecht, darum, wem die Therme und ihre Reste überhaupt gehörten. Steinhart und sein Auftreten hatte glühende Anhänger und vehemente Kritiker in der Gemeinde und darüber hinaus. Steinhart erhielt erste Zahlungen aus der Brandversicherung, während diese parallel langwierige eigene Untersuchungen anstellte, um einer angeblichen Brandstiftung auf den Grund zu kommen, ohne Erfolg. Die polizeilichen Ermittlungen hatten zuvor schon keine Hinweise auf einen absichtlich gelegten Brand ergeben.

Während Steinhart recht schnell nach dem Brand neue Pläne für den Wiederaufbau vorlegte, dauerte es länger bis zum Einreichen eines regulären Bauantrags. Bis dato leistete die Versicherung keine weiteren Zahlungen für den Wiederaufbau und berief sich auf fehlende Unterlagen. Am Mittwoch bestätigte auf Nachfrage nochmal eine Sprecherin der Gothare Versicherung, dass nach wie vor Unterlagen fehlten, darunter der Bauantrag, den die Gemeinde schon vor längerem genehmigt hatte. Auch das Landratsamt hatte den Bauantrag genehmigt, er wurde auch wieder abgeholt, so Pressesprecher Michael Benz am Mittwoch auf Anfrage: „Es könnte gebaut werden.“

 

Quelle: Nordbayerischer Kurier

 

 

 

 

 

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Pension Jägersruh letzte Aktualisierung August 2016